Das Prinzip Widerspruch in der Islamischen Philosophie
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Murtadâ Mutahhary wurde am 2. Februar 1920 in Farimân einer Stadt des Gebietes Khurasan geboren. Er besuchte dort die Volksschule, und da ihn von früher Kindheit an die schicksalsbestimmenden Fragen der Theologie und der Philosophie ansprachen, zog es ihn im Alter von 13 Jahren zum Studium der lslamwissenschaften nach Mashhad.

1938 setzte er sein Theologiestudium in der Stadt Qom, der Metropole religiöser Wissenschaften fort, wo er mit hohen geistlichen Persönlichkeiten und Gelehrten, wie Sayyid M. Muhaqqiq, Sayyid M. Huggat und Sayyid Sadr zusammen kam. 1944 trat er seine knapp achtjährige Referendarzeit bei Herrn Burujardi an. Dieser war auch der Begründer eines der bekanntesten religiösen Zentren in der Bundesrepublik Deutschland in der Stadt Hamburg. Von 1950 an beschäftigte er sich intensiv mit der Philosophie Avicennas (Ibn Sinâ) und besuchte Vorlesungen des großen islamischen Philosophen Sayyid M. H. Tabatâbâ'i (1902 - 1981 n. Chr.).

1953 ging er nach Teheran und heiratete die Tochter eines bekannten Theologen.
1954 erschien sein Buch "Die Grundsätze der Philosophie und die Methode des Realismus", das eine Anklage gegen materialistische Denkschulen darstellt und besonders in der jungen Generation große Resonanz fand. Er veröffentlichte viele Schriften, hielt Vorträge und gab von 1956 an Vorlesungen an der theologischen Fakultät der Teheraner Universität.

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