Institut für Human- und Islamwissenschaften e.V.

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Zeitschriften

Die auf das Wort hören und dem Besten von ihm folgen.
Sie sind es, denen Gott den Weg gewiesen hat,
und sie sind es, die mit Verstand begabt sind.

(Heiliger Qur'an, Sure az-Zumar, Vers 18)


 
Dialog -18 und 19-

 

 

 

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Dialog - Zeitschrift für Interreligiöse und Interkulturelle Begegnung
[Jahrgang 10 - Heft 18 und 19 - 2011]

Leben - Zweifel - Glaube

» ISSN 1619-3040

 
 
 
Dialog -17-

 

 

 

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Dialog - Zeitschrift für Interreligiöse und Interkulturelle Begegnung
[Jahrgang 9 - Heft 17 - 2010]

Wahrheit - Religion - Offenbarung

» ISSN 1619-3040

 
 
 
Dialog -15 & 16-

 

 

 

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Dialog - Zeitschrift für Interreligiöse und Interkulturelle Begegnung
[Jahrgang 8 - Heft 15 & 16 - 2009]

Wissenschaft - Islam - GesellschaftWirtschaft

» ISSN 1619-3040

 
 
 
Dialog -13 & 14-

 

 

 

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Dialog - Zeitschrift für Interreligiöse und Interkulturelle Begegnung
[Jahrgang 7 - Heft 13 & 14 - 2008]

Mensch - Mystik - Spiritualität

» ISSN 1619-3040

 
 
 
Dialog -11 & 12-

 

 

 

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Dialog - Zeitschrift für Interreligiöse und Interkulturelle Begegnung
[Jahrgang 6 - Heft 11 & 12 - 2007]

Gesellschaft - Wirtschaft - Religion

» ISSN 1619-3040

 
 
 
Dialog -9 & 10-

 

 

 

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Dialog - Zeitschrift für Interreligiöse und Interkulturelle Begegnung
[Jahrgang 5 - Heft 9 & 10 - 2006]

Glaube - Religion - Rationalität

» ISSN 1619-3040

 
 
 
Dialog -7 & 8-

 

 

 

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Dialog - Zeitschrift für Interreligiöse und Interkulturelle Begegnung
[Jahrgang 4 - Heft 7 & 8 - 2005]

Interreligiöse Perspektiven - Mystik - Lyrik

» ISSN 1619-3040

 
 
 
Dialog -6-

 

 

 

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Dialog - Zeitschrift für Interreligiöse und Interkulturelle Begegnung
[Jahrgang 3 - Heft 6 - 2004]

Weltzivilisationen - Weltkulturen - Weltreligionen

» ISSN 1619-3040

 
 
 
Dialog -5-

 

 

 

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Dialog - Zeitschrift für Interreligiöse und Interkulturelle Begegnung
[Jahrgang 3 - Heft 5 - 2004]

Wahrheit - Toleranz - Religion

» ISSN 1619-3040

 
 
 
Dialog -4-

 

 

 

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Dialog - Zeitschrift für Interreligiöse und Interkulturelle Begegnung
[Jahrgang 2 - Heft 4 - 2003]


» ISSN 1619-3040

 
 
 
Dialog -3-

 

 

 

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Dialog - Zeitschrift für Interreligiöse und Interkulturelle Begegnung
[Jahrgang 2 - Heft 3 - 2003]


» ISSN 1619-3040

 
 
 
Dialog -2-

 

 

 

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Dialog - Zeitschrift für Interreligiöse und Interkulturelle Begegnung
[Jahrgang 1 - Heft 2 - 2002]


» ISSN 1619-3040

 
 
 
Dialog -1-

 

 

 

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Dialog - Zeitschrift für Interreligiöse und Interkulturelle Begegnung
[Jahrgang 1 - Heft 1- 2002]


» ISSN 1619-3040

 
 
 

  Editorial

   Ein Grundelement einer jeden sozialen Beziehung zwischen Individuen und Menschengruppen ist die Kommunikation, die nicht nur Voraussetzung für die Sozialisation und Persönlichkeitsentfaltung jedes Einzelnen ist, sondern auch für das Entstehen und den Verlauf jeglichen sozialen Geschehens allgemein und im weitesten Sinne der Übermittlung und Vermittlung von Informationen dient. Ein Dialog ist nichts anderes als ein dialektisches Gespräch, in dem mittels Rede und Gegenrede Themen, Streitfragen, Probleme, Anschauungen usw. dargelegt, veranschaulicht und mittels logischer Beweisführung, in der oftmals gegensätzliche und widersprüchliche Aussagen in Beziehung gesetzt werden müssen, Einsichten gebildet werden. Im sokratischen Sinne stellt der Dialog somit die Kunst der Unterredung zur Klärung von Begriffen dar, im platonischen Sinne ist er höchste Wissenschaft zur Erkenntnis von Ideen.

  In einem solchen Gedanken- und Meinungsaustausch sind alle Menschen eingeladen, sich in einer sachlichen und objektiven Atmosphäre auszutauschen; in diesem Sinne ist ein Dialog nur dann konstruktiv und erfolgreich, wenn sich keine Seite im Besitz der absoluten und endgültigen Wahrheit weiß, sondern die Dialogpartner jederzeit bereit sind, ihre Ansichten und Kenntnisse auf den Prüfstand zu stellen und vom Wissen und den Erkenntnissen des jeweils anderen zu profitieren und somit zu neuen Einsichten zu gelangen. Unabdingbare Voraussetzungen für einen konstruktiven und erfolgreichen Dialog sind somit fachliche Kompetenz und Sachverstand und auch die Bereitschaft und der Mut seitens der Dialogpartner, ihre Ansichten einzubringen und somit der Kritik auszusetzen, was letztlich die eigenen Gedanken erweitern, korrigieren und vertiefen hilft.

  Wir haben unsere Zeitschrift "Dialog" genannt, weil wir damit die Hoffnung auf ein Forum von gänzlich unterschiedlichen Gedanken, Meinungen und geisteswissenschaftlichen Theorien und einen sachlichen, objektiven und konstruktiven Gedankenaustausch verbinden. Auch in dieser Epoche teilt der Mensch mit seinen Vorfahren das Verlangen nach der Erkenntnis der letzten Wahrheit, und Sinn eines jeden dialoghaften Gespräches ist es, dass auf der Grundlage von Freiheit und Gerechtigkeit jeder Dialogpartner dazu beiträgt, dieser letzten Wahrheit ein Stück näherzukommen und sie herauszukristallisieren. Selbstverständlich gilt dieses Prinzip auch bei der Erörterung und Diskussion religiöser Ideen, wie der Heilige Qur'an in verschiedenen Versen verdeutlicht:

"Die auf das Wort hören und dem Besten von ihm folgen. Sie sind es, denen Gott den Weg gewiesen hat, und sie sind es, die mit Verstand begabt sind."
(Sure az-Zumar, Vers 18).

"Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift, es sei denn auf die beste Art und Weise…"
(Sure al-'Ankabut, Vers 46).

"Es gibt keinen Zwang im Glauben..."
(Sure al-Baqara, Vers 256).

 Damit wird deutlich, dass religiöser Glaube eine freie, auf der Vernunft basierende Entscheidung des Menschen ist, und diese Entscheidung wird mit neu erworbenen Erkenntnissen immer wieder überprüft, so dass das Streben nach Wissen und Lernen ebenso wie der Meinungs- und Gedankenaustausch mit anderen ein lebenslanges Unterfangen ist, das Hafiz mit folgenden Worten beschreibt: "Das Zwiegespräch zwischen mir und meinem Geliebten hat keine Ende, und was keinen Anfang hat, wird auch kein Ende finden."

  Das Bild vom Islam ist in den okzidentalen Kulturen und Gesellschaften negativ besetzt und folglich der Dialog mit dem Islam belastet. Gerade deshalb muss der Dialog da verstärkt geführt werden, wo Unvereinbarkeiten sichtbar sind, denn nur im direkten Gespräch, im direkten Austausch der Meinungen und Gedanken können Vorurteile überwunden und Gemeinsamkeiten erkannt werden. Hier liegt die besondere Aufgabe der Intellektuellen, nämlich eine Synthese der positiven Elemente der unterschiedlichen Denkrichtungen in Form einer globalen Ethik zu schaffen, die der Menschheit insgesamt von Nutzen sein kann. In diesem Sinne laden wir alle Denker und Gelehrte ein, mit informativen und konstruktiven Beiträgen diese Zeitschrift zu einem aktuellen, lebendigen und von Meinungsvielfalt geprägten Forum - von allen und für alle - zu machen.

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